Wie ein Schmetterling im Wind

Graskitzeln im Nacken, Sonne im Gesicht -
Jetzt und Hier verträumen, müßiggehen nur, mehr nicht.
Stell mir keine Fragen nach dem tief'ren Sinn,
Weil ich zum Sinnieren heute nicht geschaffen bin.

Die Sicht ist klar, mein Blick begnügt,
Ich schlag mich keinem vor, der mich betrügt.
Auf keine Chance lass ich mich ein.
Heut möchte ich nichts werden, einfach sein.

Refrain:
Und alle meine Ängste, tausend Träume weit von hier,
Ziehen mit den Wolken fort am Himmel über mir.
Heut will ich die Welt noch einmal sehen wie als Kind
Und dabei
Leben, frei
Wie ein Schmetterling im Wind.

Ich will mich verlieren heut in Fantasien,
Meine Seele salben mit verweg'nen Utopien,
Singen, spielen, staunen - ja, ich glaub an Feen,
Hör sie mir zuflüstern: „Hab nur Mut, es wird schon geh'n!“

Und meine Zeit geht ihren Gang,
Sie festzuhalten, ist nicht von Belang.
Ich spür den Puls der Ewigkeit
Und fühl mich wohl als Unbedeutsamkeit.

(Refrain)

Und wenn auch dieser Glückskokon

mich morgen nicht mehr schützt,

Wenn schon beim Augenaufschlag mir

kein Kindertraum mehr nützt,

Dann lindert meine Schwermut die Erinnerung daran,
Dass manchmal tagzuträumen wie ein Zauber wirken kann.

Verbitterung und Zweifel, was das Herz mir sonst beschwert,
Die Narben alter Tage sind heut keiner Rede wert.
Alles, was ich brauche, ist kein Ausweg, keine List -
Leben nur, sorglos stur;
Heute bin ich Optimist.

(Refrain)

Nachdruck und jegliche weitere Veröffentlichung nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung von Macht der Lieder / Carsten Langner!

Album-Cover: Carsten Langner - VON WEGEN

Künstler  Carsten Langner

Album  VON WEGEN

Erscheinungsdatum  08.09.2017

Erschienen auf

Text & Musik

Text  Carsten Langner

Musik  Carsten Langner

Verlag  Macht der Lieder Musikverlag